venenzentrum, würzburg, venen, leiden Arterielle Verschlusskrankheit – Venenzentrum-Wrzburg

Arterielle Verschlusskrankheit

Unter der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) wird eine Einschränkung der Durchblutung durch teilweise (Stenose, Einengung) oder vollständige Verlegung (Verschluss) eines die Extremitäten versorgenden Gefäßes oder seltener der Bauchschlagader verstanden. Ursache ist in der weit überwiegenden Anzahl die Arteriosklerose, d.h. die Verkalkung der Gefäße. Diese tritt im höheren Alter immer häufiger auf (bei über 65jährigen bis 25 Prozent) und gehört somit zu den häufigsten Erkrankungen unserer Zeit. Die wichtigsten Risikofaktoren sind Rauchen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und der Diabetes mellitus. Klinisches Erscheinungsbild ist der belastungsabhängige Schmerz überwiegend in der Wade („Claudicatio intermittens“ = Schaufensterkrankheit) und bei weiterem Fortschreiten der Erkrankung die „kritische Beinischämie“ mit offenen Stellen (Beingeschwür = „Ulkus“) und/oder Schwarzverfärbung (Nekrosen) noch im Bereich der Extremität.

Patienten mit einer pAVK haben ein deutlich erhöhtes Sterberisiko.

Bei der Arteriosklerose handelt es sich um ein generalisiertes Krankheitsbild mit der Möglichkeit des Befalls der Arterien verschiedener Körperregionen. Hauptsächlich zu nennen ist der Befall der Herzkranzgefäße mit dem Risiko des Herzinfarktes und die Veränderungen der hirnversorgenden Arterien mit der Gefahr des Schlaganfalls.