venenzentrum, würzburg, venen, leiden Miniphlebektomie (Häkchenmethode) – Venenzentrum-Wrzburg

Miniphlebektomie (Häkchenmethode)

Miniphlebektomie

Miniphlebektomie

Postop Miniphlebektomie

Postop Miniphlebektomie

 

Durch Rückfluss in den oberflächlichen Stammvenen kommt es in deren Seitenästen häufig zu sichtbaren und tastbaren Erweiterungen, Schlängelungen und Knotenbildung.

Dies sind die typischen Krampfadern, die häufig den Arztbesuch auslösen.

Selten kommt es zur Bildung von primären Seitenastkrampfadern ohne dass ein Reflux in den Stammvenen nachweisbar ist.

Zur Entfernung der Seitenastkrampfadern wird die Miniphlebektomie (Häkchenmethode) eingesetzt.

Zunächst werden die krankhaft veränderten Venen im Stehen angezeichnet. Dann wird je nach Befund und Ausdehnung der Krampfadern eine Lokalanästhesie gesetzt oder eine Narkose durch den Anästhesisten (speziell bei gleichzeitiger Therapie der Stammvene) vorgenommen. Es erfolgt eine ca. 3mm große Stichinzision und die krankhafte Vene wird mit einem Spezialhäkchen herausgezogen. Die Vene wird mit Klemmchen fixiert und soweit als möglich herauspräpariert und entfernt. Der Wundverschluss erfolgt häufig nur mit einem Pflaster (Steristrip), außerdem wird ein Druckverband angelegt.

Dieses mikrochirurgische Vorgehen ermöglicht die Krampfaderoperation der Seitenäste fast ohne Narben. Der Kompressionsstrumpf, der am ersten Tag nach Operation bei der Wundkontrolle angezogen wird, sollte für ca. 2 Wochen getragen werden. Der Patient ist mobil und meistens ab dem 2ten postoperativen Tag wieder arbeitsfähig.

Über die äußerst seltenen Komplikationen und Nebenwirkungen werden Sie im Aufklärungsgespräch persönlich informiert.